Seite drucken

Schmerztherapie - periradikuläre Therapie (PRT)

Fehlhaltungen, Funktionssörungen der Wirbelgelenke, Arthrose und Bandscheibenschäden führen zu entzündlichen Prozessen und Schmerzen. Diese können können häufig nicht allein durch manuelle Therapie behandelt werden.

Eine Möglichkeit ist die bildgesteuerte Rückenschmerztherapie als alternative zu operativen Eingriffen. In der MRT-Akademie wird die bildgesteuerte Schmerztherapie durch die Radiologen des ambulantes Gesundheitszentrum Charité im offenen MRT durchgeführt.

Unter unmittelbarer bildgebender Darstellung und lokaler Betäubiung wird eine sehr feine Nadel in das zu behandelnde Wirbelgelenk vorgeschoben und direkt an den Ort der Reizung eine entzündungshemmende Substanz und ein Schmerzmedikament injiziert.


Vorteil der Duchführung der PRT im MRT gegenüber im CT ist die Durchführung ohne Strahlenbelastung und der verbesserte Weichteichteilkontrast, der eine genauere Positionierung der Nadel erlaubt.

Häufig tritt schon nach der ersten Behandlung eine Besserung auf. Eine weitere deutliche Schmerzlinderung bis hin zu eine völligen Schmerzfreiheit tritt meist nach der zweiten bis vierten Behandlung ein.